Ich heiße Yvonne, bin 42 Jahre alt, Mutter von drei Kindern (fast 16, 14 und 2 Jahre), arbeite als Lehrerin an einer Berufsschule in Halle (Saale) und habe mein Herzensprojekt verwirklicht: die Tätigkeit als Psychologische Beraterin mit Schwerpunkt Systemische Beratung.
Nach einer schwierigen Trennung von meinem damaligen Ehemann, dem Vater meiner beiden älteren Kinder, setzte früh eine Eltern-Kind-Entfremdung ein. Meine Söhne waren damals 7 und 5 Jahre alt.
Besonders bei meinem ältesten Sohn zeigte sich ein verändertes Verhalten, das
ich zunächst nicht verstand. Mit 12 Jahren, nach dem Umzug zu seinem Vater, brach er den Kontakt zu mir vollständig ab. Mein jüngerer Sohn lebt im
Wechselmodell. Diese Erlebnisse stellten mich vor viele Herausforderungen und
ließen mich lange nach Erklärungen suchen.
In den über acht Jahren seit der Trennung
habe ich viel über die Facetten der Eltern-Kind-Entfremdung gelernt. Der
endgültige Kontaktabbruch meines ältesten Sohnes führte dazu, dass ich
allmählich verstand, was über die Jahre mit meinen Kindern geschehen war.
Der Begriff „Eltern-Kind-Entfremdung“ beschreibt eine Form psychischer Gewalt, die Kinder in solchen Situationen erleben.
In meiner Suche nach Unterstützung
schloss ich mich einer Selbsthilfegruppe an und begann, mich intensiv mit dem
Thema auseinanderzusetzen.
Mit der Zeit entwickelte ich den Wunsch, selbst als Beraterin tätig zu werden, und bildete mich zur Psychologischen Beraterin mit dem Schwerpunkt Systemische Beratung weiter.
Es ist mir ein großes Anliegen, über das Thema Eltern-Kind-Entfremdung aufzuklären und betroffene Eltern zu unterstützen.
Vieles könnte bereits im Keim erstickt werden, wenn mehr Menschen wüssten, dass hinter dem Verhalten der Kinder oft ein bewusst oder unbewusst gesteuertes System steht. Eltern, die ähnliche Erfahrungen machen, sollten sich nicht allein fühlen.
Ich möchte dazu beitragen, dass dieses Thema öffentlich diskutiert wird und Mütter und Väter gestärkt aus solchen Situationen hervorgehen.
Mein Ziel ist es, ihnen Hoffnung und Unterstützung zu geben, damit sie ihre Zuversicht zurückgewinnen.
Obwohl der Verlust meines großen Sohnes ein schwerer Schicksalsschlag war, habe ich gelernt, mit diesem Schmerz zu leben. Ich habe getrauert, ihn gehen lassen, aber nie die Hoffnung aufgegeben, dass wir eines Tages wieder zueinander finden.
Mein jüngerer Sohn, der inzwischen Bruder einer kleinen Schwester geworden ist und die Geburt meiner Tochter haben mir neue Kraft und Freude geschenkt.
Trotz aller Herausforderungen bin ich heute dankbar für das Glück, das ich mit meinen Kindern erleben darf.
Das können Sie auch! Ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören!
Kontaktieren Sie mich gerne.